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California Burger

Inhaltsverzeichnis

Jeder hat seinen Lieblingsburger – sei es nun der Cheese- oder Doppelcheeseburger, der normale Burger, mit oder ohne Käse, mit viel Zwiebeln oder BBQ Sauce, auf keinen Fall mit Gurken oder mit doppelt Bacon? Dieses Gericht ist super wandelbar und deshalb auch gut für Gäste geeignet, denn jeder kann sich den Burger nach eigenem Geschmack zubereiten.

Alleine die Duft, der in der Luft liegt lässt mir schon das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Ich möchte Euch heute meinen Liebling vorstellen: den California Burger! Ein saftiger Hackfleischpatty, knackiger Salat, cremige Avocado und krosser Speck sind hier die Protagonisten.

california-burger-angerichtet

Nun gibt es auch beim Braten von den sogenannten Pattys gravierende Unterschiede. Manche mögen den Patty gut durch, um das Risiko von Salmonellen zu minimieren, andere mögen ihn medium. Ich gehöre zu der zweite Sorte. No risk no fun ;O). Wenn das Hackfleisch schön frisch ist und nur medium gebraten ist, ist es einfach super saftig.

Auch bei den Formen kann man variieren. Entweder man bereitet sehr akkurate Versionen mit einem Former vor oder man formt sie Freestyle zu schönen Burgern.

Auch beim Käse kann man sich austoben. Nehme ich lieber einen würzigeren oder milderen Käse? Das kommt ein bisschen auf die Art des Burgers an. Beim California Burger würde ich in jedem Fall einen milderen Käse wählen, denn der Star ist hier die Avocado und die möchte ich schließlich auch schmecken!

Bei der Avocado habe ich nun zwei Möglichkeiten: möchte ich sie in Scheiben geschnitten auf dem Burger oder als Creme? Mein Favorit ist die Avocadocreme aus zwei Gründen: sie ist auf dem Burger einfacher zu essen und man kann ihr noch zusätzlichen Geschmack durch Zitrone, Knoblauch oder Schalotten beimischen.

avocadocreme fuer burger

Der Speck muss unbedingt sehr kross sein. Zähe Schuhsohlen haben auf meinem Burger keinen Platz. Der Speck lässt sich gut vorab vorbereiten und kann dann kross auf den Burger.

Speck kross gebraten

Wie isst man einen Burger am besten? Logo, mit den Fingern! Denn ab einer gewissen Größe braucht man das passende Fingerspitzengefühl um alle Burgerkomponenten in die Genusslucke, also den Mund, zu bekommen. Und wenn dann noch der Fleischsaft über die Finger läuft… Perfekt! Wenn man anschließend nicht das Gefühl hat, duschen zu müssen, war es kein Burger!

Zutaten für 2 hungrige Personen

 

Zutaten für die Hamburger Buns 

  • 500g Weizenmehl 405
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 150ml lauwarmes Wasser
  • 75ml Milch
  • 3 Eier
  • 1 TL Salz
  • 60g Butter
  • Sesam
  • Schwarzkümmel

Zutaten für den California Burger Belag

  • 500g Rinderhackfleisch
  • 2 scharfe Chilis
  • 4 Scheiblettenkäse (Cheddar oder Gouda)
  • 6 Salatblätter
  • 150g Speckscheiben
  • 1 Tomate
  • 1 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe oder alternativ eine Schalotte
  • 1EL Creme Fraîche
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Mayo
  • Etwas Rapsöl

Zubereitung der Burger Buns

Das Wichtigste zuerst: alle Zutaten sollten die gleiche Temperatur haben, am besten Zimmertemperatur.

Mischt Mehl und Hefe und gebt Milch, Wasser, 2 Eier, Salz und Butter dazu. Nun am besten mit der Küchenmaschine solange kneten lassen, dass ein schöner Teig entsteht.

Nehmt den Teig aus der Maschine und knetet ihn mit den Händen und einigem Mehl zu einem homogenen Teig – er sollte nicht kleben. Nun kann der Teig in einer Schüssel ca. 2 Stunden gehen.

Den Teig noch einmal gut durchkneten und in acht Teile teilen und zu Burger Buns formen. Das macht Ihr, indem Ihr den Teig in die Hand drückt und die Seiten einzeln nach innen faltet. Dann den Teig umdrehen und rund formen.

Die Burger Buns noch einmal 30 Minuten auf dem Backblech gehen lassen.

Nun könnt Ihr den Ofen vorheizen auf 200°C Ober-/Unterhitze.

Verquirlt nun das übrige Ei und bestreicht damit die Burger Buns. Dann kommen Sesam und Schwarzkümmel drauf.

Stellt nun ein kleines Schüsselchen mit Wasser in den Ofen auf den Boden und schiebt das Backblech rein. Nach ca. 20 Minuten sind die Burger Buns fertig.

burgerbroetchen nahaufnahme

Zubereitung des California Burgers

Als erstes schneidet Ihr die Chili in kleine Ringe und hackt diese. Verwendet dazu Einweghandschuhe, sonst habt Ihr die Schärfe an den Fingern.

Nun vermischt Ihr das Hackfleisch gut mit dem gehackten Chili und formt die Pattys. Meine Empfehlung: auf jeden Fall größer als Euren Handteller, denn die Pattys ziehen sich auf dem Grill etwas zusammen.

Als nächstes kümmern wir uns um den Speck. Lasst diesen langsam bei mittlerer Hitze in der Pfanne aus bis er schön kross ist und lasst ihn auf einem Kuchenkrepp abtropfen. Wer es eilig hat kann auch dieses Gerät verwenden. Damit ist der Speck innerhalb von Sekunden in der Mikrowelle knusprig.

Jetzt ist es Zeit, sich an die Avocadocreme zu machen. Löst sie dazu aus (Tipps dazu findet Ihr auf unserem Beitrag zur Avocado) und würfelt sie. Anschließend kommt der Saft einer halben Zitrone, sowie klein gehackter Knoblauch und die Creme Fraîche dazu. Mit der Gabel alles zerdrücken bis eine Creme entsteht und Salz und Pfeffer hinzufügen.

Es wird Zeit den Grill anzuwerfen! Während dessen halbiert Ihr die Hamburger Buns.

Streicht nun die Pattys mit einem Pinsel mit etwas Rapsöl ein damit sie nicht am Grillrost hängenbleiben. Gebt sie auf den Grill. Je nach Dicke und Gargrad dürfen sie schon 5 Minuten auf jeder Seite auf die direkte Hitze.

Sobald der Patty das erste mal gewendet wurde, gebt Ihr die Burger Buns mit der Schnittfläche auf den Grill und röstet sie mit. Damit sie nicht gleich verbrennen, am besten auf die indirekte Hitze geben.

Den Käse gebt Ihr auf den Patty ca. 2 Minuten bevor der Patty fertig ist, damit dieser anschmilzen kann.

Als erstes nehmt Ihr die Buns vom Grill und streicht etwas Mayo auf den Boden und platziert den Speck darauf. Darüber kommt der Salat. Dann packt Ihr die Pattys mit dem Käse drauf sowie die Tomate. Zum Schluss kommt das Beste: die Avocadocreme. Deckel drauf – fertig

California Burger hochkant

Tipp

  • Wenn Ihr noch  nach der passenden Tischdeko sucht, hätte ich das was für Euch: unsere Las Vegas Tischdeko!
  • Als Vorspeise eignet sich unser Caesar Salad. Klickt doch mal rein!

Getränkebegleitung

Klar, Burger und Bier gehören einfach zusammen! Hier darf es ruhig etwas herber und aus der Flasche sein. In Amerika wäre es wohl ein Budweiser, ich nehme dazu gerne ein Blue Moon!

Dauer

Vorbereitung: 1 Stunde
Zubereitung: 20 Minuten
Ruhezeit: 2,5 Stunden
Backzeit: 20 Minuten

Andy Kanarenkreuzfahrt
Andy
„Essen ist ein Bedürfnis, genießen eine Kunst.“ François de La Rochefoucauld

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