Dahoam Titelbild

Dahoam – Der Kochbuchtest

Dahoam – Bayerische Wohlfühlküche“ – ist das das aktuelle Kochbuch von Alexander Huber, einer der Sterneköche Bayerns. Er leitet seit 2005, als Küchenchef, den Huberwirt in Pleiskirchen, ein Familienunternehmen mit langer Geschichte und Tradition. Hier serviert er gehobene Wirtshausküche. In seinem aktuellen Kochbuch, erschienen im DK Verlag  , präsentiert es traditionelle bayerische Küche die pures Seelenessen widerspiegelt. Das ein oder andere Gericht ist gerne mit einem kleinen Twist versehen, was der Heimatküche aber keinen Schaden zufügt, sondern ihr neuen Glanz verleiht.

Für mich ist Bayern meine Heimat, einfach ein Lebensgefühl! Von daher habe ich mich sehr gefreut, als ich das Kochbuch in Händen gehalten habe.

Habt Ihr nicht auch so Familienrezepte und Gerichte, die Euch an zu Hause erinnern und Euch direkt ein wohliges Gefühl vermitteln?
Dann findet Ihr in diesem Kochbuch, zumindest was die bayerische Küche betrifft, die perfekte Anleitung für Herzenswärme auf dem Teller.  

Im September 2023 ist das Dahoam Kochbuch bereits erschienen. Ich muss zugeben, ich hatte es auch schon eine Zeit bei mir daheim gehabt, aber irgendwie war zwischen Wiesn, Weihnachten, Neujahr und Geburtstag so viel los, dass ich nie wirklich die richtige Zeit gefunden habe.

Aber ich sage Euch eines, so schnell lege ich es nicht wieder aus der Hand! Denn jetzt gibt es bei mir mehrere Rezepte aus diesem Buch.

Warum?

Weil es Heimat ist, weil es schmeckt und weil es ein Lebensgefühl ist!

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zum Dahoam Kochbuch

Ein optisch schön aufbereitetes Kochbuch mit einem festen Hardcover Einband, alles in Blau, Weiß und einem kleinen Klecks Rot gehalten, sticht das Kochbuch vielleicht nicht unbedingt vom Einband her heraus, aber darum geht es ja auch gar nicht, denn es kommt ja auf den Inhalt an.

Das Buch ist mit sehr ansprechenden und appetitanregenden Bildern versehen, sodass man sich gar nicht entscheiden kann,welches Rezept man als Erstes nachkochen möchte. 

Die Rezepte sind super unterglieder und einfach und verständlich geschrieben, sodass hier wirklich keine Fragen offen bleiben und somit eigentlich für jeden nachzukochen sind.

Zu jedem Rezept gibt es einen kleines einleitenden Text, der entweder auf die Geschichte des Rezepts eingeht, oder eine kleine Anekdote aus dem Kochtopf von Alexander Huber ist.

Im Anschluss an jedes Rezept werden nochmal Tipps gegeben, wie man eine Variation des Gerichts machen könnte, oder einfach nochmal kurze Hinweise und Erklärungen für die Zubereitung des Gerichts.

In diesen wunderbaren Details steckt so viel Liebe und Arbeit und ich finde, das merkt man auch beim Nachkochen und Essen der jeweiligen Gerichte.

Aufbau Kochbuch

Lecker-Schmecker-Fotografien, die einen gleich zu Messer und Gabel greifen lassen wollen, zieren jedes einzelne Rezept, sodass man auch gleich einen optischen Eindruck des Gerichts erhält.

Das Wunderbare an dem Buch ist, dass man bei bayerischer Küche ja zumeist gleich an deftig und herzhaft und ziemlich fleischlastig denkt. Aber ein besonderes Anliegen von Alexander Huber war, dass man in diesem Buch auch leichte und vegetarische bayerische Gerichte findet, was man ja auf den ersten Blick nicht unbedingt mit Bayern verbinden würde.

Das Buch beginnt mit einer Einleitung, die mir aus der Seele spricht, er setzt sich für regionale kleinere Läden und Bauernmärkte ein. Was ich auch empfehlen kann. Natürlich gehe ich auch in den Supermarkt, aber es ist ein Unterschied, ob ich mein Fleisch, Obst und Gemüse beim Bauern hole oder eben einfach nur ins Regal 12 greife.

Schön finde ich auch, wie er sagt, dass es manchmal nur ein nettes Gespräch, einen kleinen Witz oder ein offenes Ohr bedarf, um mit uns Bayern warmzuwerden und das Eis zu brechen. 
Denn so schlimm stoisch sind wir gar nicht, man muss nur wissen, wie man uns zu nehmen hat!

Nun aber zurück zum Buch.
Die Rezepte wurden in 6 unterschiedliche Kategorien aufgeteilt:

  • Brotzeit
  • Suppen und Eintöpfe
  • vegetarische Hauptgerichte
  • Hauptgerichte mit Fleisch und Fisch
  • Dessert
  • Beilagen und Grundrezepte

Sehr übersichtlich und für jede Kategorie gibt es eine große Auswahl an Rezepte. Wer ganz genau wissen möchte, welche Rezepte man in dem Kochbuch findet, hat im hinteren Teil des Buches im Rezeptregister die Möglichkeit, eine schnelle Übersicht zu finden.

Durch die sehr gute Papierqualität, die farbenfrohen Fotografien und dieses Lebensgefühl, dass das Buch vermittelt, macht es Spaß durch das Buch zu blättern und Rezepte daraus nachzukochen.

Rezepte, die ich für Euch getestet haben

Ich habe im Kochbuchtest von „Dahoam – bayerisxhe Wohlfühlküche“ 2 Rezepte für Euch getestet, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Kalbsrahmgulasch
Apfelkücherl

Nun geht es zu meinem persönlichen Eindruck von den beiden Rezepten. Nur so viel vorab, die Teller waren ratzeputze leer und im Topf blieb auch nichts übrig!

Dahoam -Rezept: Kalbsrahmgulasch

Die Sauce war ein Traum, das Fleisch schön zart und die Teller absolut leer – denn es blieb kein Fitzelchen übrig!

Ja, in der Tat verlangt das Gericht ein klein wenig Vorbereitung und man muss ein wenig Schnibbeln, aber für mich auf alle Fälle alle Mühe wert.

Die Zutaten waren sehr einfach zu bekommen und ja, Kalbfleisch ist natürlich etwas kostenintensiver, aber es schmeckt auch einfach nur hervorragend. Vor allem, wenn es so wunderbar zart wird wie in diesem Rezept.
Ihr solltet hier auf alle Fälle das Fleisch beim Metzger Eures Vertrauens holen, da es nun mal die Hauptkomponente dieses Gerichts ist und diese sollte auf alle Fälle mehr als nur gut sein. Einzige Anmerkung vielleicht, im Rezept steht Kalbsgulasch (allgemein), aber nicht, aus welchem Teil des Kalbs, das wäre noch super gewesen zu wissen, denn es wäre aus der Kalbsschulter und der Keule möglich. Ich hatte mich für die Schulter entschieden, ich hoffe, damit die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Das Fleisch war zart und saftig, von daher war ich damit zufrieden.

Also verpasst nicht, dieses wunderbare Kalbsrahmgulasch

Kalbsrahmgulasch

Dahoam – Rezept: Apfelkücherl

Apfelkücherl sind für mich das absolute bayerische Parade-Dessert zur kalten Jahreszeit.
Aus diesem Grund musste ich dies natürlich nachkochen.

Eine knusprige Panade aus Bierteig, in der Mitte der g`schmackige Apfel und dazu eine leckere Vanillesauce.
Wer kann denn dazu nein sagen?
Das ganze dann noch mit einer Zimt-Zucker-Mischung bestäubt und ich bin glücklich und zufrieden!

Also ein Tipp von mir probiert unbedingt diese Apfelkücherl – das ist Kindheit und Heimat pur!

Anmerkungen von mir

Wenn Ihr die bayerische Küche mögt und auch mal gerne eine leichtere Variante eines bekannten Klassikers schätzt, dann solltet Ihr auf alle Fälle einen Blick in das Dahoam Kochbuch werfen.

Das Buch alleine lädt zum Blättern, Lesen und Genießen ein und vermittelt Freude und Herzenswärme der bayerischen Küche.

Also auf geht´s pack ma`s und ab in die Küche!

Kaufempfehlung Kochbuch xyz

Gerne möchte ich Euch Dahoam – Bayerische Wohlfühlküche ans Herz legen.
Es ist ein wunderbares Buch, bei dem man den Geschmack und die Herzenswärme der Bayern einfach bei jedem Bissen spürt! 
Das Buch ist für jeden, der die bayerische Küche liebt und gerne auch mal einen kleinen Twist bei so manchen Gerichten zulässt.

Die passenden Mogntartzerl-Empfehlungen 

Ihr sucht noch einen leckeren Salat mit Breze? Dann probiert doch mal den Brezensalat. Etwas Kuchen darf nicht fehlen? Dann schnabuliert doch mal einen selbstgemachten Zwetschgendatschi mit Holunderbeeren. Oder tolle Hollerküchlein im Weinteig.

Nadine

Nadine

“I use the kitchen as a pathway to achieve this happiness”
Ferran Adria
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