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Wer kennt es nicht? Schon als Kind gab es Zeitschriften, auf die man sich gefreut hat wenn man mit den Eltern an die Kasse ging. Klar, früher waren das Heftchen wie Fix & Foxi später dann die Bravo oder auch die Mädchen. Dass ich sowas noch als Erwachsene erleben darf, finde ich richtig klasse! Mein Highlight einmal im Monat beim Einkaufen ist das Heft Lust auf Genuss. Die Rezepte reichen von einfach bis raffiniert, die Themen sind abwechslungsreich und die Rezepte gelingen fast immer. Und daher möchte ich euch gerne die Pasta mit Orangen-Safran-Schaum und Meeresfrüchten vorstellen. Sie gelingt super einfach und macht richtig was her!

Auf dieses Rezept habe ich mich so richtig gefreut und seitdem ich es zum ersten Mal ausprobiert habe, gehört es bei mir zum Standardprogramm. Die Zutaten sind hochwertig, die Zubereitung leicht und man kann noch etwas mit Gewürzen variieren. Besonders schön ist das Zusammenspiel aus der fruchtigen Note der Orange mit dem leicht fischigen Geschmack des Forellenkaviars. Den optischen Kick gibt natürlich der Safran, der ja nur einen milden Eigengeschmack hat, aber ein tolles Färbemittel in der Küche darstellt! Safran ist in der Regel sehr teuer, da die Gewinnung sehr aufwendig ist, aber die Investition lohnt sich!
Um am Ende eine schöne Komposition auf dem Teller zu haben, sollte man die Pasta mit einer Gabel und einem Löffel portionsweise aufrollen und auf den Teller setzen, die Meeresfrüchte drumherum anrichten, etwas restliche Sauce darüber träufeln und mit einem grünen Gewürz dekorieren (siehe Tipp unten). Ich habe einen Rosmarinzweig genommen, da Rosmarin hervorragend dazu passt.

Mit diesem Rezept, kann man seiner Liebsten oder seinem Liebsten eine wahre Freude machen! Es ist außergewöhnlich und perfekt dafür geeignet, einen Feiertag zu begehen!
4 Personen
Zutaten für die Pasta
- 80g Schalotten
- 60g Butter
- 1 TL Zucker
- 200ml Sekt (oder Prosecco)
- 0,1g Safran gemahlen
- 50ml Orangensaft
- 400ml Fischfond
- 300g Schlagsahne
- Salz
- Cayennepfeffer
- etwas Zitronensaft
- 8 Scampi ohne Schale
- 12 Jacobsmuscheln
- 4 EL Olivenöl
- Pfeffer
- 250g Feine Nudeln (Cappellini, Spaghettini)
- 50g Forellenkaviar
- Einige Stiele Wasabi-Salat (ersatzweise Rucola)
Zubereitung der Pasta
Schalotten abziehen, in feine Streifen schneiden und in 40 g Butter glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen, 180 ml Sekt angießen, 5 Minuten kochen.
2. Safran, Saft, Fischfond dazugeben, offen 10 Minuten einkochen. Sahne angießen, alles 10 Minuten weiter kochen. Sauce pürieren, durch ein Sieb passieren. Mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Mit übrigem Sekt (20ml) und Zitronensaft abschmecken.
Von Scampi bzw. Garnelen ggf. Darmfäden entfernen. Muscheln und Scampi bzw. Garnelen abbrausen, trocken tupfen. In einer großen beschichteten Pfanne im heißen Öl pro Seite 2 – 3 Minuten braten. Rest Butter (20 g) einschwenken. Salzen und pfeffern.

Pasta nach Packungsangabe bissfest garen. Nudeln abgießen und mit Sauce sowie Seafood anrichten (siehe dazu Tipps). Übrige Sauce aufschlagen, darüber träufeln. Pasta, Muscheln, Scampi bzw. Garnelen, mit Forellenkaviar und Salat garniert sofort servieren.
Quelle: Lust auf Genuss (6/2016)

Variante
- Ich habe anstatt dem Wasabi-Salat etwas Rosmarin genommen, aber wie im Rezept beschrieben, geht natürlich auch Rucola. Wer es etwas schärfer mag, mengt noch etwas Chili in die Sauce – aber nicht zu viel nehmen – der Geschmack der Sauce soll ja erhalten bleiben!
- Am besten schmeckt das Rezept natürlich mit selbstgemachter Pasta. Ein passendes Rezept für Pastateig findet ihr auch bei uns auf dem Blog.
Tipps
Nudelnester: Pasta etwas abgetropft, aber noch schön heiß, mit etwa der Hälfte der Sauce gut vermengen. Das kann man z.B. in einer Metallschüssel machen. Dann mit einer großen Gabel einen Schwung Nudeln herausfischen und die Nudeln auf einem großen Löffel mithilfe der Gabel zu Nestern drehen. Die Pasta unbedingt auch gut vorgewärmt sind Teller platzieren, damit sie nicht kalt wird, bis man alles andere angerichtet hat.
Wem das lästige Schälen der Scampi zu aufwendig ist, kann auch mit einem Zacken der Gabel in den Panzer gehen und die Gabel vorschieben. Damit „entpanzert“ es sich super einfach!
Getränkebegleitung
Als Begleitwein haben wir uns für einen Grünen Veltliner Schlossberg 2019 vom Weingut Michael Bauer entschieden. Fruchtig, aber trocken, ist er ein idealer Begleiter zu diesem Gericht.
Dauer
Vorbereitung: 25 Minuten
Zubereitung: 25 Minuten
Ruhezeit: keine



