Tzatziki fertig in Schüssel

Tzatziki

Inhaltsverzeichnis

Tzatziki – und der Tag danach.
Immer diese unangenehme Situation wenn man am nächsten Tag in einem Gespräch mit Freunden, Kollegen oder der Familie ist und dann sagt…. sorry ich war gestern beim Griechen. Rieche ich arg nach Knoblauch?
Ganz ehrlich, so schlimm finde ich das gar nicht, den Geruch meine ich. 
Mag aber auch vielleicht daran liegen, dass ich Knoblauch gerne esse.

Das wurde mir wohl schon in die Wiege gelegt.
Mein Papa hat immer zu meiner Mama gesagt: „Du würdest am liebsten auch noch Knoblauch in den Kaiserschmarren machen!“
Frei nach dem Motto, der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, geize ich auch nicht wirklich mit Knoblauch.
Allerdings in den Kaiserschmarren kommt er auch bei mir nicht.

Jedoch in so manches andere Rezept.

Ja klar, würde man Tzatziki jetzt eher in dem Sommer packen, so als toller Dip zum Grillen, aber ich finde das geht zu jeder Jahreszeit.
Und mal ganz ehrlich, ich finde ihn auch schnell und einfach gemacht, so dass er nicht nur zu Fleischgerichten zu uns auf den Tisch kommt.
Und wenn man Tzatziki selber macht, kann man ja an der Knoblauchschraube auch ganz gut drehen, also keine Angst, dass Ihr jetzt nur noch mit vorgehaltener Hand rumlaufen müsst, Ihr seid quasi Euer eigener Chef und könnt ganz nach Euren Wünschen variieren.

Das Rezept ist für 4 große Portionen.

Tzatziki fertig in Schüssel

Zubereitungszeit

Vorbereitungszeit: 30 Minuten 

Zutaten für den Tzatziki

Für den Tzatziki

  • 1 große Salatgurke
  • 500 g griechischer Joghurt
  • 3 – 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Dill
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL heller Balsamico
  • Salz
  • Pfeffer
Tzatziki Zutaten

Zubereitung des Tzatziki

  • Die Salatgurke schälen, halbieren und die Kerne mit einem Suppenlöffel auskratzen.
  • Nun die Salatgurke mit einer Reibe (grobe Seite) in ein Küchensieb reiben und das Gurkenwasser für einige Minuten abtropfen lassen.
    Solltet Ihr keine Reibe haben, könntet Ihr die Gurke auch in sehr feine Stücke schneiden, dass ist allerdings schon ein ganz schönes Stück Arbeit.
  • Jetzt die Gurkenraspel mit der Hand ausdrücken, so dass auch noch die restliche Flüssigkeit aus den Gurken geht. Den Vorgang ein paarmal wiederholen bis kein Saft mehr aus den Gurken tropft.
  • Den Joghurt in eine Schüssel geben und die Gurkenraspeln hinzufügen.
  • Jetzt Knoblauchzehen schälen und klein schneiden/fein raspeln/pressen und direkt zum Joghurt geben.
  • Das Öl, den Essig, ein paar Spritzer Zitronensaft dazugeben und alles miteinander vermengen.
  • Dill klein schneiden und hinzufügen.
  • Zu guter Letzt, mit Salz und Pfeffer abschmecken.  

Anmerkungen von mir

Den Tzatziki könnt Ihr gut vorbereiten und dann im Kühlschrank lagern. Dort hält sich die Creme gut 2 Tage. Zieht aber auch dementsprechend nochmal durch und wird kräftiger im Geschmack.

Wie schon gesagt passt toll zu Fleischgerichten und Fisch.
Aber auch zu vegetarischen Gerichten ein toller Dip.
Probiert doch einfach mal Zucchinipuffer mit Tzatziki. 

Das durfte ich aus Milos- Griechenland kennen lernen und habe mich in das Gericht verliebt!
Also mein Herz schlägt für Knoblauch – der ihm wohl auch gut tut.

Nadine
Nadine
„Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen“ Dalai Lama
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