Speckpfannkuchen Titel

Speckpfannkuchen mit Feldsalat

Speckpfannkuchen mit Feldsalat sind für mich ein schönes Hüttengericht, das ich in Tirol und auch in Südtirol öfters gegessen habe. Eine tolle und vorallem herzhafte Variante, die einem nach einer Wanderung oder einem Skiausflüg wieder Kraft gibt und schön wärmt. Die Speckwürfel im Teig geben die nötige Würze und der Feldsalat, der dazu gereicht wird, gleicht es wieder ein wenig aus. Für mich ein schönes Rezept, wenn es zu Hause gemütlich sein darf, einigermaßen schnell gehen soll und gerne auch mal etwas Herzhaftes auf den Tisch kommen soll. 

Inhaltsverzeichnis

Woher kommt der Speckpfannkuchen?

Wie schon gesagt, der traditionelle Speckpfannkuchen kommt aus der Alpenregion, hier insbesondere aus Tirol oder eben auch aus Südtirol. Welche ja beide gerne auch für ihre doch etwas deftigeren Speisen bekannt sind.
Der Feldsalat, gerne auch mal als Vogerl- oder Rapunzelsalat benannt, ist ein typischer Wintersalat, da er zu dieser Jahreszeit gut sprießt und so ein Speckpfannkuchen ja doch eher ein Gericht ist, das zur kälteren Jahreszeit gegessen wird, wenn es gerne auch mal etwas herzhafter sein darf. 

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Was ist denn das Besondere?

Wenn Ihr es so richtig traditionell möchtet, dann solltet Ihr auch echten Tiroler Speck verwenden. So ein richtig schöner, luftgetrockneter, geräucherter und würziger Speck. Er hat einen sehr kräftigen Eigengeschmack, der dem Gericht seine Würze gibt und den Speckpfannkuchen so besonders im Geschmack macht.
Durch das Anbraten des Specks setzt dieser noch mehr sein Aroma frei und wird noch dazu schön knusprig.
Anstatt von Crème fraîche oder saurer Sahne passt auch ganz wunderbar ein Meerrettich-Dip zu den Pfannkuchen.
Also auf geht`s in die Alpen.

Das Rezept ist für 4 Personen.

Speckpfannkuchen Zutaten

Zutaten für den Speckpfannkuchen

Mogntratzerl – Zeitangaben

Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten 

Mogntratzerl-Einkaufsliste für den Tiroler Speckpfannkuchen

  • 200 g Mehl
  • 8 Eier
  • 200 ml Milch
  • Mineralwasser
  • 250 durchwachsener (Tiroler) Speck
  • 1 Prise Zucker
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Bund Dill
  • Feldsalat
  • 2 TL Senf
  • 4 EL Öl
  • 3 EL Weißweinessig
  • Crème fraîche

Zubereitung der Speckpfannkuchen mit Feldsalat

Eier trennen und in 2 Schüsseln aufteilen.

Dill vom Stängel entfernen und klein hacken.

Speckwürfel in einer Pfanne ohne Fett kross anbraten. 
Dann auf einem Teller mit Küchenkrepp abtropfen lassen.
Fett aus der Pfanne nicht wegkippen, das wird zum Braten der Speckpfannkuchen verwendet. 

Eigelb mit Mehl und Milch vermengen, dann so viel Mineralwasser hinzufügen, dass ein flüssiger Teig entsteht.

Das Eiweiß steif schlagen.

Jetzt nach und nach in den Teig vorsichtig unterheben. 

Die angebratenen Speckwürfel, bis auf 1 EL sowie den Dill bis auf 1 EL zum Teig geben, unterheben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Feldsalat gründlich waschen und mit den übrig gebliebenen Speckwürfeln und dem Dill in eine Schüssel geben.

Die Pfanne mit dem restlichen Speckfett wieder erhitzen und die Pfannkuchen einzeln ausbacken.
Die ausgebackenen Pfannkuchen bei 60 °C im Backofen warm stellen.

Nun in einer kleinen Schüssel die Zutaten für das Salatdressing vermengen. Gebt Senf, Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer hinein und vermengt alles.

Gebt das Dressing über den Salat und vermischt diesen vorsichtig.

 Die Speckpfannkuchen mit dem Feldsalat und der Crème fraîche servieren.

Speckpfannkuchen

Anmerkungen von mir 

Ihr mögt es noch ein wenig würziger? Dann schneidet vorher Zwiebel in feine Ringe und bratet diese bei mittlerer Temperatur langsam an, sodass diese leicht bräunen und ein wenig karamellisieren. Lasst sie auskühlen und gebt sie dann in den Speckpfannkuchen Teig, die Zwiebel geben den Pfannkuchen nochmal eine ganz wunder würzige Note.

Ihr habt nicht alle Pfannkuchen geschafft. Nicht schlimm, lasst diese einfach auskühlen und gebt sie in den Kühlschrank. Die Pfannkuchen halten sich darin noch 2-3  Tage. Um sie wieder aufzuwärmen, würde ich die Pfannkuchen etwas zerkleiner und dann nochmal in Bratenfett leicht ausbacken. So habt Ihr noch einmal etwas von den wunderbaren Speckpfannkuchen.

Die passenden Mogntartzerl-Empfehlungen 

Tipps & Tricks

Wenn Ihr Eure Pfannkuchen etwas höher mögt und sie dadurch ein wenig fluffiger sind, dann kann ich Euch empfehlen, die Speckpfannkuchen in einer Spiegeleipfanne auszubacken. Durch die vorgegebenen Formen werden Eure Pfannkuchen ein klein wenig höher, dadurch aber auch etwas fluffiger und kleiner. Welche Sie somit auch als optimale Snackportion machen, die man, wenn man möchte auch kalt genießen kann. Toller Mitnahme-Snack zu einer Wanderung um eine kleine Stärkung zu erhalten.

Mogntratzerl Getränkeempfehlung

Ich hätte jetzt fast gesagt, ein kühles Bier geht immer! Aber auch ein leckeres Ski-Wasser würde für mich ganz wunderbar zum Speckpfannkuchen passen.
Oder seid Ihr zufälligerweise gerade in Südtirol gewesen, dann nehmt Euch von dort einen leckeren Apfelmost/Apfelsaft mit. Apfel und Speck sind eine super Geschmackskombination!
Es soll lieber ein Gläschen Weißwein sein? Dann würde ich Euch eher einen trockenen, etwas leichteren Wein empfehlen. Vielleicht einen Gewürztraminer oder einen Müller-Thurgau. 

Weitere Rezeptvorschläge

Ihr sucht noch ein typisches Hüttenrezept? Dann probiert doch mal einen Salat mit Kaspressknödeln oder eine wärmende Kaspressknödelsuppe. Euch ist nach Brotzeit zumute, dann probiert mal einen Strammen Max oder macht einfach mal zu Hause eine leckere Käseplatte. Es darf gerne etwas deftiger sein? Dann versucht mal diese Versionen eines Schweinebratens mit Wirsingcreme.

Das Mogntratzerl – Extrawissen

Man kann Speck, wenn Ihr zu viel gekauft habt, gerne auch mal einfrieren. Hierzu den Speck in einzelne Portionen schneiden und dann luftdicht verpacken. Den Speck dann langsam auftauen lassen.
Generell den Speck immer luftdicht verpacken und im Kühlschrank lagern, so kann er nicht austrocknen.

Zuerst sollte man alle welken oder gelben Blätter vom Feldsalat entfernen. Dann eine große Schüssel oder das Waschbecken mit kaltem Wasser füllen und den Feldsalat einige Minuten lang einweichen lassen. Immer mal wieder vorsichtig mit den Händen darin rühren, sodass sich Schmutzpartikel lösen und zu Boden fallen. Den Feldsalat in einem großen Sieb abtropfen lassen und ggfs. mit einem Küchenkrepp sachte abtupfen. Der Feldsalat ist sehr empfindlich und sollte deshalb mit Vorsicht behandelt werden.

Ja, es ist möglich, Pfannkuchen einzufrieren. Die Pfannkuchen müssen hierzu vollständig ausgekühlt sein. Dann zwischen die einzelnen Pfannkuchen am besten ein Butterbrotpapier geben, sodass sie nicht aneinander kleben. Dann in einen luftdichten Gefrierbeutel geben. So können die Pfannkuchen gut 1- 2 Monate eingefroren werden.

Nadine
Nadine
„Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen“ Dalai Lama
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