Ihr sucht ein Pastagericht, dass gute und gesunde Hausmannskost vereinbart, was lecker schmeckt und nur wenige Zutaten benötigt? Dann ist die Pasta alla Norma ganz bestimmt ein gutes Rezept für Euch. Lecker vegetarisch und doch herzhaft eine tolle Kombination für mich!
Ich finde Auberginen einfach toll, egal ob etwas orientalisch, mit Hackfleisch gefüllt, als Lasagne oder eben in diesem Pastagericht – die Aubergine ist für mich eine sehr vielfältige Gemüsesorte, die sehr wunderbar zu vielen unterschiedlichen Dingen passt.
Inhaltsverzeichnis
Woher kommt die Pasta alla Norma?
Das Rezept der Pasta alla Norma kommt ursprünglich aus Sizilien, welches für viele Pastagerichte bekannt ist. Genaugenommen soll dieses Gericht aus Catania kommen, die zweitgrößte Stadt Siziliens.
Nicht nur leckere Pasta erwartet Euch in Sizilien, sondern tolle Fischgerichte und wunderbare süße Gebäckstücke. Gerade in Sizilien gibt es unglaublich viele Pasta Variationen, die mit Gemüse zubereitet werden, das mag an der guten und sonnigen und vom Meer umgebenen Lage Siziliens liegen. Die Aubergine als Gemüsesorte wird in Sizilien in sehr vielen Gerichten verwendet.
Was ist Ricotta salata?
Bestimmt kennt Ihr alle Ricotta, aber wusstet Ihr, dass es sich hierbei eigentlich um ein Milchprodukt handelt und gar nicht als Käse eingestuft wird? Der Begriff kommt im ursprünglichen aus dem lateinischen und bedeutet so viel wie „nochmals gekocht“. Er wird im Unterschied zum normalen Käse nicht aus Milch, sondern aus der Molke hergestellt.
Der Ricotta salata wurde damals eingesalzen/mit Salz versetzt, um länger frisch zu bleiben und somit konserviert werden zu können.
Er ist dadurch etwas kräftiger und herber im Geschmack als der „normale“ Ricotta.
Das Rezept ist für 4 Personen.

Zutaten für die Pasta alla Norma
Mogntratzerl – Zeitangaben
Vorbereitungszeit: 45 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten
Mogntratzerl-Einkaufsliste für die Pasta alla Norma
- 2 Auberginen
- Salz
- Olivenöl
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Bund Basilikum
- 700 ml Tomaten Passata
- Zucker
- 500 g Fusilloni/Fusilli
- Ricotta salata






Zubereitung der Pasta alla Norma
Auberginen wachen und der Länge nach in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
Auberginen auf einen Teller legen und von beiden Seiten ausreichend salzen und 30 Minuten ziehen lassen – sie sollen Wasser verlieren.
Nach den 30 Minuten Auberginen mit einem Küchenkrepp von der Flüssigkeit und dem Salz befreien. In einer großen Pfanne die Auberginen nun mit reichlich Fett bei mittlerer bis hoher Temperatur anbraten (ca. 2 – 3 Minuten pro Seite). Die Auberginen sollen von beiden Seiten leicht bräunen. Auberginen aus der Pfanne nehmen und quer in 1 cm Streifen schneiden.
3 EL Olivenöl und eine angedrückte und geschälte Knoblauchzehe in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Das Öl soll anfangen, nach Knoblauch zu riechen. 5-6 Blätter Basilikum ebenfalls in das Öl geben zum „parfümieren“ – Achtung nicht zu heiß, sonst verbrennen die Basilikumblätter.
In einem großen Topf ausreichend Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Fusilloni nach Packungsanleitung kochen.
Tomaten Passata in das Knoblauch-Öl geben und mit etwas Salz und Zucker würzen. Die Sauce nun bei mittlerer Temperatur 8-10 Minuten köcheln lassen.
Auberignenstreifen in die Tomatensauce geben.
Pasta abtropfen lassen und dabei etwas Pastawasser auffangen.
Nudeln in die Tomatensauce geben und vorsichtig durchschwenken. Etwas Pastawasser in die Sauce geben, um sie geschmeidiger zu machen, ggf. nochmal etwas Pastawasser nachgeben. Pasta nochmal 1 Minute in der Sauce köcheln lassen.
Ricotta salata reiben und 2 Hand voll in die Pasta geben, eine Handvoll Basilikumblätter dazugeben und erneut alles durchschwenken.
Pasta alla Norma auf Tellern verteilen, nochmal Ricotta salata darüber streuen und ein wenig Pfeffer und Basilikum über die Pasta geben.

Anmerkungen von mir zur Pasta alla Norma
Sollte Ihr nicht alles schaffen, könnt Ihr die Reste wunderbar im Kühlschrank aufbewahren oder wenn Ihr möchtet, sogar einfrieren.
Wenn Ihr die Pasta etwas variieren möchtet, nehmt anstatt der Aubergine mal Zucchini, schmeckt auch sehr lecker. Solltet Ihr Zucchini verwenden, könnt Ihr den Schritt mit dem salzen weglassen.
Die passenden Mogntartzerl-Empfehlungen
Tipps & Tricks
Sollte Ihr von der Pasta alla Norma nicht alles schaffen, könnt Ihr die Reste wunderbar im Kühlschrank aufbewahren oder wenn Ihr möchtet, sogar einfrieren.
Wenn Ihr die Pasta etwas variieren möchtet, nehmt anstatt der Aubergine mal Zucchini, schmeckt auch sehr lecker. Solltet Ihr Zucchini verwenden, könnt Ihr den Schritt mit dem salzen weglassen.
Mogntratzerl Getränkeempfehlung
Ihr möchtet einen Wein zur Pasta alla Norma trinken? Dann würde ich Euch gerne süditalienische Weine empfehlen. Hier passen natürlich sehr gut auch Cuvées, oder ein schöner Nero d´Avola. Oder wenn Ihr einen schönen Aperitif sucht, probiert doch einen Limoncello-Spritz.
Weitere Rezeptvorschläge
Ihr mögt Pasta mit Käse, sucht aber eher was für die kälteren Tage. Dann empfehle ich Euch mein Herzensgericht, Penne ai quattro Formaggi. Oder es soll schnell und einfach gehen, dann probiert mal Spaghetti aglio e olio. Ihr sagt, italienisch ist ja lecker, aber nicht schon wieder Pasta? Dann versucht Tagliata di Manzo ein tolles Stück Rindfleisch vom Grill mit frischem Salat.
Das Mogntratzerl – Extrawissen
Hier gilt als Faustregel pro 100g getrocknete Pasta soll 1 L Wasser verwendet werden, wenn Ihr zu wenig Wasser verwendet, wird es Euch passieren, dass die Nudeln zusammen kleben. Nun das Wasser zum Kochen bringen. Dann erst das Nudelwasser salzen, das schont Eure Töpfe, da sich das Salz sonst gerne am Boden festsetzt. Ihr solltet 10 g Salz pro 1l Wasser verwenden. Das Wasser immer probieren, bevor Ihr Nudeln kocht. Das Wasser muss schön salzig schmecken. Beim Pasta abtropfen lassen immer ein wenig Pastawasser auffangen, kann gut für Eure Nudelsaucen sein. Pasta muss nicht kalt abgeschreckt werden oder nach dem Kochen mit Öl vermengt werden, damit sie nicht zusammenkleben. Die gekochte Pasta am besten nach dem Kochen in eine Pfanne mit Eurer Nudelsauce geben und nochmal final durchschwenken, hier ggf. noch etwas Eures Pastawassers hinzugeben.
Am besten und einfachsten verwendet man ein größeres Messer mit einer sehr scharfen Klinge. Sodass Ihr die Kräuter wirklich hackt und nicht zerquetscht. Immer ein kleines Bündel an Kräuter nehmen und mit einer kleinen Wiegebewegung des Messers die Kräuter hacken. Hier am einfachsten eine Hand am Griff und die Zweite unten an der Messerspitze auflegen und vorsichtig sanfte auf und ab Bewegungen durchführen. Oder Ihr rollt Eure Kräuter und schneidet sie dünn. Anbei mal ein kleines Video, um es zu verdeutlichen.
- Petersilie: Petersilie soll den Blutzuckerspiegel senken und kann Krämpfe lösen. Sie soll abführend wirken und antibakteriell sein. Angeblich ist Petersilie auch gut gegen Falten und Cellulite.
- Dill: Dill regt die Verdauung an und ist reich an Antioxidantien und schützt den Körper vor Stress. Er soll entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken und ebenso die Zellgeneration unterstützen.
- Estragon: Estragon wirkt durch die ätherischen Öle krampflösend und fördert die Verdauung. Ebenfalls soll Estragon appetitanregend wirken. Ebenfalls soll es Menstruationsbeschwerden lindern und bei leichten Zahnschmerzen helfen.
- Basilikum: Basilikum baut Stress ab und lindert Gelenkschmerzen sowie Entzündungen.
- Koriander: Wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend, ebenfalls wirkt Koriander antibakteriell und soll die Durchblutung fördern. Koriander ist appetitanregend und bringt Leber und Darm in Schwung. Noch dazu soll Koriander den Blutzuckerspiegel senken.



